Wissenswertes (News)
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Die bisherige Möglichkeit, auch von Mobiltelefonen ohne eine SIM-Karte Hilfe zu rufen, wurde seit dem 1. Juli 2009 gesperrt. Dies geht aus einer Verordnung des Wirtschaftsministeriums hervor (als PDF-Datei hier nachlesbar).

Hintergrund der neuen Verordnung ist, dass bisher auch ohne eingelegte Karte eine Verbindung zu der Notrufnummer 112 hergestellt werden konnte. Das führte laut Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie zu einem "sehr häufigen" Missbrauch des Notrufes. Der ist zwar strafbar, allerdings bleibt der Anrufer ohne SIM-Karte anonym. Mit Karte werden dagegen Daten, wie die Nummer des Anschlusses und der Standort des Anrufers, bei einem Notruf übermittelt.
 

Kann ich Hilfe rufen, wenn ich meine Rechnung nicht bezahlt habe oder die Prepaid-Karte nicht aufgeladen ist?

Ja. Die Anbieter werden verpflichtet, die Notrufverbindung herzustellen, auch wenn das Handy wegen Zahlungsverzug gesperrt oder kein Guthaben auf der Karte ist - jedenfalls so lange, bis der Anschluss endgültig aufgehoben ist.

Was ist, wenn ich kein Netz habe?

Mit der neuen Vorschrift soll man mit seinem Handy auch dann eine Verbindung bekommen, wenn das eigene Mobilfunknetz nicht zur Verfügung steht. Die Netzbetreiber werden verpflichtet, auch Notrufe von konkurrierenden Anbietern zu vermitteln.

In Zukunft reicht es also nicht mehr aus, ein altes Handy für den Fall der Fälle im Auto zu lassen. Ein Notruf wird sich ohne SIM-Karte nicht mehr absetzen lassen. Es ist also ratsam, zumindest eine Prepaid-Karte in ein Notfall-Handy zu stecken.

Aktuelle Nachrichten/News des DRK

DRK-Generalsekretär Reuter im Blog über seine Reise nach Cox's Bazar
"Ich bin nach Bangladesch gefahren, um mir selbst ein Bild über die humanitäre Dimension dieser riesigen Flüchtlingsbewegung zu machen. Ich wollte hören, was die Geschichten der Menschen aus Rakhine sind. Für die Arbeit hier braucht man oft starke Nerven, aber dann wird man von den Menschen belohnt, die alle ihre Hoffnung in uns setzen."

Angriffe auf Rettungskräfte: DRK-Präsidentin Hasselfeldt verlangt mehr Respekt für Helfer
In der Diskussion über Angriffe auf Polizisten und Rettungskräfte in der Silvesternacht hat DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt zu mehr Respekt für die Arbeit der Helfer aufgerufen. „Übergriffe auf Rettungskräfte dürfen auf keinen Fall toleriert werden“, sagte Hasselfeldt.

DRK-Generalsekretär zu Reise nach Bangladesch aufgebrochen
Mehr als 650.000 Geflüchtete leben in Bangladesch unter schwersten humanitären Bedingungen in nur behelfsmäßig eingerichteten und überlasteten Camps. Der Generalsekretär des Deutschen Roten Kreuzes, Christian Reuter, ist heute zu einer Reise nach Bangladesch aufgebrochen, um sich vor Ort ein Bild über die katastrophale humanitäre Situation der aus dem benachbarten Myanmar geflohenen Menschen zu machen. „Das Deutsche Rote Kreuz befürchtet, dass sich lebensgefährliche Infektionskrankheiten aufgrund der Überfüllung und der mangelhaften hygienischen Bedingungen in den Camps ausbreiten könnten. Ich werde mir während meiner Reise einen Überblick über die Lage verschaffen und hoffe, dass wir als Teil der weltweiten Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung dazu beitragen können, dass diese Menschen nicht in Vergessenheit geraten und sich ihre Lebenssituation durch unsere aktive Hilfe verbessern lässt“, sagte Reuter.

Tropischer Sturm Tembin trifft auf die Philippinen – DRK ist vor Ort
Kurz vor Weihnachten traf der tropische Sturm Tembin auf die südliche Insel der Philippinen, Mindanao.

Was tun, wenn der Silvesterböller ins Auge geht?
Die Silvesternacht ist für die meisten Menschen ein ganz besonderes Erlebnis. Es wird ausgelassen gefeiert - mitunter mit schwerwiegenden Folgen, wie Handverletzungen, abgerissenen Fingern, Verletzungen am Auge oder Schädelverletzungen. „Leider sorgt fahrlässiger Umgang mit Böllern jedes Jahr aufs Neue für schwere Verletzungen“, warnt DRK-Bundesarzt Prof. Peter Sefrin. „Auch in Feierlaune sollten einige Regeln unbedingt gelten, um unbeschwert in das neue Jahr starten zu können.“ Er gibt folgende Erste-Hilfe-Tipps für den Fall, dass es doch zu Verletzungen kommt:

So hilft das DRK in Somalia: Ein Besuch bei der dreijährigen Hanna
Hannas Familie erhält Unterstützung, weil die Dreijährige unterernährt war. Drei mobile Kliniken sind für unser Projekt gemeinsam mit dem Somalischen Roten Halbmond in den Gemeinden unterwegs und bieten eine einfache Erstversorgung für Kinder, Schwangere und gerade Entbundene an. Die Teams behandeln die Menschen, die sonst keinen Zugang zu medizinischer Versorgung haben, direkt in ihren Gemeinden.

Weihnachtsnachmittag mit Jette Joop im DRK-Kinderheim am Stern
Der Weihnachtsbaum wurde geschmückt und Plätzchen gebacken: Den Kindern des Kinderheims am Stern hat Jette Joop damit eine Freude bereitet. Mit der Aktion wurde auch der Neubau des Heims beworben.

Neu im DRK-Blog: Eindrücke aus Bangladesch, die einen nicht loslassen
Unser Mitarbeiter Stefan Vieth hat schon viel gesehen, aber der Anblick von bis zu 15.000 Menschen, die auf einem schmalen Uferdamm an der Grenze von Bangladesch Zuflucht suchten, lässt ihn nicht los. Er war in den Flüchtlingslagern, um zu erkunden, wie die Versorgung der vielen Flüchtlinge mit Trinkwasser zu gewährleisten ist.

DRK erwirkt eine einstweilige Verfügung gegen STERN-Titelstory
Der DRK e.V. hat gegen den Verlag Gruner + Jahr vor dem Landgericht Hamburg eine einstweilige Verfügung wegen der Titelstory „Das scheinheilige Imperium“ der Illustrierten STERN vom 2. November 2017 erwirkt.

Deutsches Rotes Kreuz wählt Gerda Hasselfeldt zur Präsidentin
Erstmals steht eine Frau an der Spitze des Deutschen Roten Kreuzes. Die DRK-Bundesversammlung wählte am Freitag in Berlin einstimmig Gerda Hasselfeldt zur neuen Präsidentin. Die frühere Bundesministerin und ehemalige Bundestagsabgeordnete ist damit Nachfolgerin von Dr. Rudolf Seiters, der nach 14 Jahren aus dem Amt scheidet.